Samstag, 16. April 2016

Fuji Makro Zwischenring MCEX-11

Nur noch wenige Tage und der Rucksack für die anstehende Schottland Fototour wird gepackt. Viele Teile der Ausrüstung werden testweise hineingelegt, viele Teile wandern auch wieder heraus. Will ja schließlich alles getragen werden und da überlegt man zweimal ein schweres Ausrüstungsteil mitzunehmen.

Exakt aus dem Grunde verwarf ich auch die Mitnahme des schönen 90mm Tokina Makro Objektives. So häufig habe (und voraussichtlich werde) ich es nicht einsetzen und seine 400gr Gewicht sind mir dafür im Wanderurlaub Zuviel. Auch wenn es wunderbar abbildet, siehe hier meinen Test aus 2014.

Was tun wenn man aber nun doch gerne eine Lösung für gelegentliche Nahaufnahmen dabei hätte?
Richtig, ein Makroring wird bestellt. Für gut 75 Euro erreichte mich so der Fuji MECX-11.

Und das schreibt der Hersteller:

"Der Makro-Zwischenring wird zwischen Objektiv und Kameragehäuse angebracht und vergrößert dadurch den Abstand von den Objektivelementen zum Sensor. Somit ist es möglich, bei Makroaufnahmen noch näher an das Motiv heranzugehen. Elektronische Kontakte ermöglichen die Aufnahme mit AF und AE und sie übermitteln automatisch Informationen zwischen den FUJINON Objektiven mit X-Bajonett und den FUJIFILM Kameras der X-Serie. Somit können der Autofokus und die Blende weiterhin vollständig genutzt werden."


Und so sieht das Ganze zwischen der Fuji X-T1 und dem Fujinon 35mm f1.4 aus:



Hier mal Testaufnahmen einmal ohne, einmal mit und einmal stark gecropt. 




Da kann man doch grundsätzlich nicht meckern.

Ich bin sehr gespannt welche Praxiserfahrungen ich in Schottland machen werde. :-)

Dienstag, 1. März 2016

Alte Freundin Fuji X-E1.

Gestern nahm ich mal wieder meine alte Fuji X-E1 in die Hand. In acht Wochen gehts ja nach Schottland und ich will die Kamera als Backup führ meine X-T1 mitnehmen.

Von wann ist die Kiste eigentlich? Meine Lightroom Bibliothek gibt Auskunft. Schön das man alle seine Bilder im Rahmen der Metadaten natürlich auch nach Kameramodellen durchsuchen kann. Das erste erfasste Bild datiert vom 15. September 2013. Die Kamera habe ich damals als Gebrauchtgerät für 550 Euro gekauft.  Erschienen ist das Modell X-E1 genau ein Jahr zuvor im Jahre 2012. Neupreis war 900 Euro.

Insgesamt habe ich knapp 6.000 Bilder mit ihr gemacht. Und das im Zeitraum von September 13 bis Juni 15 als ich die Fuji X-T1 erwarb. Das ist für 20 Monate und mein Fotoverhalten recht viel. In den acht Monaten danach habe ich mit der X-T1 gerade einmal 1100 Bilder gemacht. Gut, das liegt sicherlich auch an der Winterzeit und das ich in den acht Monaten keine Urlaubsreise gemacht habe. Auch ist die "wilde Zeit" der Objektiv Testerei bei mir vorbei. Das ist ein gutes Zeichen, signalisiert es doch meine Zufriedenheit mit meinem Objektiv Park.

Klar konnte ich nicht widerstehen und ich habe die X-E1 mit der X-T1 verglichen. Sehr auffällig ist der Gewichts- und Haptikunterschied beider Modelle. Die E1 wiegt gefühlt die Hälfte und auch das  Anfaßgefühl geht sehr in Richtung Plastik. Die T1 wirkt wesentlich stabiler und erwachsener. Die Bildqualität ist relativ identisch. Der Sensor ist ja in beiden Kameras der gleich. Klar ist die Elektronik der T1 weiter, was sich zum Beispiel in deutlich weniger Rauschen der Bilder zeigt.Ein Riesenunterschied zeigt sich beim Blick durch die elektronischen Sucher beider Kameras. Meine Herren! Im Vergleich zur T1 ist das bei der E1 ein dunkles Mäusekino!

Als Backup nehme ich die E1 aber gerne mit nach Schottland. Dafür darf sie noch lange Jahre im Hause bleiben. Der Gebrauchtwert liegt ja mittlerweile sowieso nur noch bei gut 180 Euro. da lohnt ein Verkauf echt nicht.

Hübsch ist sie aber immer noch... :-)



Samstag, 20. Februar 2016

Grenzübergang Eußenhausen–Meiningen



In den ersten Nachkriegsjahren war die Trennlinie an der früheren Reichsstrasse 19 zunächst noch durchlässig, im kleinen Grenzverkehr konnten Bauern, Handwerker, Händler und Arbeiter passieren. Aber schon 1946 stellte die Sowjetunion in ihrer Zone deutsche Grenztruppen auf und ließ erste Waldschneisen schlagen, im Sommer 1947 wurden Stacheldrahthindernisse und die ersten Straßensperren errichtet. Am 30. April 1948 wurde der Übergangspunkt Eußenhausen zunächst geschlossen.

Der neue Grenzübergang Eußenhausen-Meiningen wurde am 21. Juni 1973 eröffnet und diente dem Kleinen Grenzverkehr (Tages- und Zweitagesreisen), der zwischen den beiden deutschen Regierungen zur Verbesserung der grenznahen Kontakte vereinbart worden war. Diese Regelung galt sowohl für Besuche als auch für touristische Aufenthalte und organisierte Busreisen. Weiterhin diente er Reisen für längerfristigen Aufenthalt in der DDR (so genannter Wechselverkehr). Der Unterschied bestand in verschiedenen Anmeldeprozeduren. Der Transitverkehr nach West.Berlin und Drittstaaten war über diesen Grenzübergang nicht möglich.

Nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze am 9. November 1989 (der erste Trabant aus Richtung Meiningen überquerte die Grenze am 10. November 1989 um 3.40 Uhr) und der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wurden die umfangreichen Sperranlagen beseitigt. Heute ist auf der Thüringer Seite, auf der Schanz nahe Henneberg, nur noch ein Wachturm und ein unvollendeter Backsteinbau für geplante Büroräume der Passkontrolle, des Zolls und der Grenztruppen erhalten.

Auf der bayerischen Seite befindet sich auf einem Parkplatz – gegenüber der nicht mehr vorhandenen westdeutschen Grenzabfertigungsstelle – eine Sammlung von Grenzsperranlagen.













Dienstag, 15. Dezember 2015

Whisky Flaschen Fotografie II

Die magnetischen Lichtformer von MagMod sind gekommen. Mein Starterset ist der Grundhalter MagGrip plus zwei Lichtformer.

Der Grundhalter wird fest auf den Blitz aufgeschoben und verbleibt dort. Das Gummi ist echt fett und die magnetischen Haltekräfte für die weiteren Aufsätze ziemlich beeindruckend. Selbst munterem Schütteln hält das System stand. Die zwei gewählten Lichtformer sind einmal der MagGrid2 als Grid (richtet durch seine Wabenstruktur das Licht und vermeidet seitliches Streulicht) und der MagSnoot als Snoot (reduziert das Licht auf einen Spot).


Natürlich kann man beide Lichtformer auch kombinieren.



Nun fällte es viel leichter das Licht gerichtet in das Glas zu schicken.


Auf Hinweis von meinem Foto Buddy Hendrik habe ich zusätzlich auch mal die Nutzung eines Polfilters ausprobiert. Die grundsätzliche Funktion eines solchen Polarisationsfilters ist hier auf dieser Seite sehr schön erklärt.

Nun also einmal mit, und einmal ohne so einen Filter.



Ich bin mir unsicher welches Bild mir besser gefällt. Sicher profitiert das Bild mit dem Filter durch weniger Reflexionen, es wirkt irgendwie klarer. Aber das mehr an eben diesen Spiegelungen verhilft auch irgendwie dem Bild ohne Polfilter zu einen größeren Plastizität? Wie so häufig sicherlich Geschmacksache.

Weniger eine Frage des Geschmackes sind die Lichtformer von MagMod. Klar, 128,-- Euro für drei Gummipömpel ist schon eine hohe Hausnummer. Aber das Zeug ist in Verarbeitung und Nutzen so ziemlich perfekt und mir deswegen das Geld wert. Bestellt habe ich übrigens bei enjoyyourcamera.


Sonntag, 29. November 2015

Whisky Flaschen Fotografie

Wie im August im Blog Beitrag Bier Flaschen Fotografie gezeigt, ist das Fotografieren von Glasflaschen schon anspruchsvoll. Die "vermaledeiten" Amazon Cyber Week Angebote  spülten aber einige neue Whisky Flaschen in meine Single Malt Bar, und so dachte ich: Versuchst du es nochmal.

Diesmal sollte aber auch ein Glas mit passender Flüssigkeit im Bild sein. Unterscheiden sich doch die meisten Single Malts recht deutlich durch ihre Farbe. Auch wenn diese leider sehr häufig durch Zugabe von Zuckercouleur und nicht durch intensive Fassreifung entsteht.

Zum Üben tats aber auch erstmal ein Glas mit Wasser und Maggi... ;-)

Der bestellte MagMod Snoot Lichtformer ist noch nicht geliefert, und so schiesse ich erstmal per Yongnuo 560III Blitz plus einer schnöden Pappröhre einen Lichtstrahl direkt von oben ins Glas. 
Das Hauptlicht aus einem zweiten Yongnuo 560III plus einer kleinen FireflyII Softbox kommt von schräg oben nach rechts versetzt.






Diese Softbox noch etwas näher herangerückt gibt natürlich auf dem Flaschenglas unterschiedliche Spiegellungen. Auch das Glas kriegt nun etwas ab.




Immer wieder faszinierend wie veränderte Lichtsetzung unterschiedlichste Effekte ergibt.

Das mit den Snoot habe ich verstanden. Einach den Lichtformer direkt über dem Glas anbringen, reinballern, und hinterher wegstempeln.



Das Hauptlicht ist schwieriger. Bei dem folgenden Black Bottle Bild kommt es von schräg oben. So wie man es halt gelernt hat beim Brillenträger fotografieren. Klar weniger Softboxreflexe auf dem Glas. Nett.



Bei dem Lagavulin Bild kommt das Hauptlicht frontal von vorne. Jetzt ist zwar mehr von der Softbox auf dem Glas zu sehen, aber das Glas wirkt auch wesentlich plastischer. 


Das Ergebnis gefällt mir schon ganz gut. 

Nächstes Wochenende versuche ich es weiter. Mal sehen wie die MagMod Lichtformer weiterhelfen. 



Sonntag, 25. Oktober 2015

Makro und die Schwierigkeit der mangelnden Tiefenschärfe

Vor wenigen Tagen schrieb ein guter Freund das er sich einen Umkehrring für ein Objektiv gekauft habe und nun mit der Makro Fotografie experimentiere.

Das ließ auch mich für den heutigen Wald Spaziergang mal wieder das manuelle Tokina 90mm f2.5 Makro hervorkramen und ein paar Laubbilder machen.

Gleichfalls ließ auch mich die Prinzip bedingte, sehr kleine Ausprägung der Tiefenschärfe nur wenig Vorzeigbares erstellen. Fast alle anderen Bilder waren entweder verwackelt, oder es war nichts auch nur halbwegs interessantes zu erkennen. Und dasobwohl ich Iso 2000 und Blende 8 verwendete.

Mir gefällt es trotz, oder vielleicht gerade wegen, der leicht unwirklichen Darstellung.


Sonntag, 18. Oktober 2015

Farbrausch

Herbstzeit ist für mich immer "Knaller-Farben" Zeit.
Ich kann mich kaum beherrschen nicht in den Herbstfarben zu übertreiben. ;-)