Montag, 16. Juni 2014

Oldtimer-Treffen Münster Classics 2014

Am 15.06.2014 fand nun schon zum sechsten Mal das Oldtimer Treffen Münster Classics statt:

http://www.muensterclassics.de

Veranstaltet vom Oldtimerfreunde Münster & Münsterland e.V. treffen sich dort einmal im Jahr eine Vielzahl von Fahrern und Freunden wunderbarer klassischer Fahrzeuge.

Da das Wetter sich von seiner besten Seite zeigt, machte ich mich auch auf dem Weg in die Speicherstadt. Leider verpasste ich die Rückkehr der Rundfahrt Teilnehmer. Plan war nämlich ursprünglich gewesen die eintreffenden Fahrzeuge mit "Mitziehern" auf die Speicherkarte zu bannen. 

So schaffte ich es nur einmal eines dieser herrlichen Fahrzeuge in Bewegung zu fotografieren.


Natürlich gab es jedoch genug Fahrzeuge die auch in Parkposition ein Foto wert waren.






Auf jeden Fall habe ich mir den Termin für die Münster Classics 2015 schon einmal im Kalender vorgemerkt: 13. und 14. Juni 2015.


Montag, 9. Juni 2014

Makro Fotografie im Kräutergarten der Firma Alb-Gold

In der letzten Woche nutze ich einen Termin in der Nähe von Trochtelfingen und besuchte die Firma Alb-Gold. Was interessiert uns sein Nudeleinkauf denken jetzt manche, aber es ging doch ums Fotografieren. Hat doch die Firma Alb-Gold neben ihrem Produktionsgelände einen öffentlich begehbaren Kräutergarten angelegt:



Normalerweise gibt es hier jede Menge wunderbarer Kräuterpflanzen abzulichten. Leider war nun, Anfang Juni, die aktuelle Blütezeit wohl gerade beendet. Zeigten doch viele Pflanzen nur ihr grünes Blätterkleid und kaum farbenfrohe Blüten.

Da nun gleichzeitig auch ein recht frischer Wind blies, war meine Ausbeute minimal.





Trotzdem zwei Finger hoch für diese Location. Wer auf der Schwäbischen Alb unterwegs ist, und Interesse an Makrofotografie hat, der sollte diesen Garten ruhig einmal besuchen:

http://www.alb-gold.com/de/kundenzentrum/kraeuter-welt


Sonntag, 1. Juni 2014

Für eine Handvoll Euros. Altglas vom Feinsten: Soligor 70-220 f3.5 Macro MC

Ein Zufall ergab das ich die Verkaufsanzeige eines lichtstarken Telezoom Soligor 70-220mm f3.5 mit Makrofunktion las. Da es in absolutem Topzustand, wie neu, bis auf das Bajonett ohne jegliche Gebrauchsspuren, angeboten wurde und der Preis von 40 Euro (!) nun wirklich sehr niedrig war, schlug ich zu.

Was dann ankam, begeistert mich wirklich. Die Linsen sind sauber und kratzfrei, der Zoom- und Fokusring (es ist ein Schiebezoom!) läuft butterweich und exakt.

Früher wurde ein gutes Objektiv noch im passenden Lederköcher geliefert.


Selbst der Frontdeckel ist aus Metall gefertigt.


Der Namenszusatz MC lässt vermuten das Tokina eine gewisse Form der Mehrfachvergütung, Multi Coating, aufgebracht hat.



Verbaut wurde hier ein Olympus OM Bajonett. Sehr praktisch, kann ich doch so den OM-FujiX Adapter meines Bokinas nutzen.



Es ist ein ziemlicher Trümmer mit ca. 1.2kg und 72mm Filterdurchmesser, sehr solide (gebaut von Tokina!) aber dank des integrierten Stativfußes kann man es mit einem Einbein locker händeln. 



Über die Historie des Objektivmodels finde ich wenig heraus. Das Baujahr soll wohl um 1980 sein, und es enthält wahrscheinlich 15 Linsen.

Entscheidend ist das mir die Bildqualität recht gut gefällt. Zumindest decke ich damit den , von mir, selten genutzten Brennweitenbereich oberhalb meines 90er Tokinas bis zu 220mm prima ab.





Immer wieder eine Freude zu sehen was für kleines Geld auf dem Gebrauchtmarkt der Objektive angeboten wird. Ein Hoch auf unsere flexiblen Systemkameras! :-)

Samstag, 31. Mai 2014

Uhren: Mido Commander II Gent.

Seit ca. 30 Jahren interessiere ich mich für schöne Armbanduhren. Schon in den 90ern bestellte ich eine kleine Titanuhr bei Herrn Sinn in Frankfurt. Damals gab es noch zeitweise schwarz-weiß Kopien wenn man Prospekte anfragte. :-)

Ein Kunde in meinem kleinen HiFi Laden war kurz drauf als Soldat im Irak und er sollte mir eine Omega Speedmaster mitbringen. Bedingt durch die Isolation nach dem ersten Irak Krieg gab es damals eine Menge Konzis in Bagdad die nur noch ausländische Soldaten als Kundengruppe fanden und deswegen teure Uhren zum Spottpreis abgaben. Die Speedmaster war neu nicht aufzutreiben und so erwarb besagter Kunde mir eine ordentlich gerockte auf dem Schwarzmarkt. Diese stellte sich als Modell aus dem Ende der 60er mit 321er Werk heraus. Nach einer gründlichen Überholung bei Omega habe ich die Speedie dann zehn Jahre getragen.

Es kam wie es kommen mußte, ich machte Blödsinn. Anstatt diese Uhr in Ehren zu halten verkaufte ich sie an einen Omega Jünger der nur etwas von Step-Dial, oder so ähnlich, nuschelte, für den für mich Laien hohen Preis von 950 Euro...  Heute weiß ich das diese Modelle zum doppelten Preis gehandelt werden. ;-)

Es folgten einige Quartz Uhren, unter anderem eine Omega Pre Bond 200m, sowie in den letzten Jahren auch wieder einige mechanische Uhren. Aber irgendwie fehlte mir immer etwas. Ich pendelte von Seiko Spork über Orient Dresser und Mako XL und Orient King Diver, versuchte Seiko SKA 371, Kronos Diver sowie einen Squale Diver, sowie eine Certina Action DS in Titan. Deep Blue schwamm auch noch mit, sowie eine Steinhart. Irgendwas war immer. Zum verrückt werden. Grundsätzliches Problem war immer das mir die Uhren entweder zu sportlich, oder zu Dressing waren! Da muss es doch was endgültiges geben was beide Looks vereint?!

Ich versuchte Ordnung in meine Gedanken zu bekommen und tatsächlich stellte sich ein "Pflichtenheft" als hilfreich heraus.

  • Automatik oder Quartz
  • Dreizeiger bevorzugt, kein Chronograph, max GMT
  • Mindestens 40mm Grösse, max 42mm
  • Keine durchgehenden arabischen Zahlen sondern lieber reine Stundenindexe
  • Keine Datumslupe
  • Kein Titan
  • Gute Nachtablesbarkeit
  • Kein Mercedes-Stundenzeiger
  • Weniger Tool, mehr Dress
  • Farbwunsch geht grundsätzlich Richtung Edelstahl mit schwarzem/grauen Blatt. 
  • Preis deutlich unter 1.000 Euro


Eine Quartz Uhr die meine Kriterien in meinem angedachten Preisrahmen entsprach fand ich nicht. 
Also wurde es doch wieder eine mechanische Uhr. Nach längerer Internet Recherche war sie gefunden:

Die Mido Commander II Gent in der Version mit grauem Blatt und Stahlband. 

Der Listenpreis von 750 Euro wurde von einem Online Händler mit 590 Euro klar unterboten und darum bestellte ich die Uhr bei Herrn Wortmann in Augsburg: wortmann-uhren.com


Die Daten der Uhr:
  • Automatikuhrwerk, Basis ETA 2836-2 mit 25 Steinen, 28.800 Halbschwingungen/h und mehr als 38 Stunden Gangreserve
  • Wasserdicht bis zu einem Druck von 5 bar (50 m)
  • Gehäuse aus hochwertiger, rostfreier Stahllegierung der Gattung 316L mit hoher Korrosionsbeständigkeit und ausgezeichneter Festigkeit
  • Stosssichere Konstruktion
  • Saphirglas
  • Rundes Zifferblatt mit anthrazitfarbenen Hintergrund
  • Anzeige von Stunde, Minute, Sekunde, Wochentag und Datum
  • Schwarz-silberne Indexe mit kleinen Leuchtpunkten und vollständige Minuterie
  • Stunden- und Mintenzeiger mit kleiner Leuchteinlage
  • Massives Gliederarmband aus satiniertem Edelstahl
  • Gehäusedurchmesser: 40 mm
  • Gehäusehöhe: 11.2 mm
  • Gewicht: 135 g

Ich sehe in der Mido Commander II eine sehr gelungene Symbiose aus dresstauglicher Uhr die auch zu Jeans und T-Shirt eine passende Begleitung ergibt. Auch die Vergangenheit der Commander Serie gefällt mir sehr und gibt mir das Gefühl ein Mitglied einer Klassiker Familie am Arm zu tragen.














Nach einer guten Woche des Tragens bin ich sehr zufrieden und hoffe das die Begeisterung diesmal etwas länger anhält. :-)

Sonntag, 13. April 2014

Margeriten Makros auf der grünen Wiese.

Das Wetter war diese Woche wieder etwas besser und so schnappte ich mir meine Fuji Kamera und das 90er Tokina und tollte mich auf eine Wiese.



Ein Lerneffekt der letzten Makro Ausflüge ist eine große Plastiktüte die ich für solche Zwecke im Kofferraum verwahre. Hatte ich mir doch beim letzten Mal die Hose mit etlichen Grasflecken ruiniert. Mit der Tüte als Unterlage steht einen innigen Kontakt mit dem Wiesenboden nun nix mehr im Wege. ;-)






Die Aufnahmen sind noch ohne den Kipon Tilt/Shift Adapter entstanden. Ich werde diesen Adapter beim nächsten Makro Ausflug mal verwenden und wir werden sehen wie sich das verlagern der Schärfeebene auf das Bildergebnis (hoffentlich!) positiv auswirkt.


Freitag, 11. April 2014

Kipon Tilt & Shift Adapter für Olympus OM Objektive an Fujifilm X mount Kameras

Endlich ist er da!
Es gibt doch nix schlimmeres für einen Foto-Nerd als das lange Warten auf heißersehnten Foto Kram... ;-)
Am 26.02. hatte ich den Kipon Adapter in Hongkong über eBay für 210,-- Euro bestellt, und nach einmaligem Umtausch (incl. aufwendigem Rückversand) mangels Fertigungsgüte ist er Heute am 11.04. angekommen.



In der (gebrauchten?) Pappschachtel kam der erste Adapter.



Der heute gelieferte ist in einer neuen Kunststoffschachtel verpackt und die Verarbeitungsqualität ist auf gewohnt gutem Chinesischem Niveau. Alles funktioniert und passt, aber es könnte liebevoller entgratet und endgefertigt sein. Für das Geld kann man halt keine perfekte Deutsche Novoflex Qualität erwarten. Leider liefert weder Novoflex noch ein anderer Europäischer Hersteller solche T/S Adapter und deswegen kaufen wir halt beim Chinamann und leben mit den Kompromissen.

Nun mit passend geschnittenenem Fuji Bajonett, im Gegensatz zum ersten gelieferten Adapter läßt sich dieser Adapter exakt an mein Fuji X-E1 ansetzen.





Die für mich ungewohnten Funktionen lassen sich sauber einstellen. Shiften werde ich sicherlich weiterhin im Lightroom, aber interessant wird's beim Tilten. 
Die bewusste Verlagerung der Schärfeebene ist schon praktisch um bei Makros auch ohne großes Abblenden mehr wichtige Bildbestandteile scharf zu bekommen.

Hier ein Beispiel ohne Tiltung:


Das verwendete Tokina 90mm Makro war auf Offenblende 2.5 eingestellt.

Nun bei gleicher Blende mit voller Tiltung:



Insbesondere an den Stundenindexen, der Lünette und auch der Krone ist die deutliche Erweiterung des Schärfebereiches zu sehen. 

Fazit:
Der erste Eindruck vom Kipon Adapter ist recht gut. Der Preis von etwas über 200 Euro ist nicht klein, aber aufgrund Einzigartigkeit und Funktion gerechtfertigt. Im Vergleich kosten halt original T/S Objektive immer noch neu oder selbst gebraucht mehr als das 3- bis 5-fache!

Dienstag, 8. April 2014

Olympus OM Zuiko Auto-W 24mm 2.8

Wie ich vor 14 Tagen schon schrieb hatte ich für meine Fuji X-E1 nicht unbedingt Objektive von Olympus auf dem Interessen-Schirm. Doch dann kaufte ich das OM Zuiko 24mm f2.8 und der Weg zum "Zuikoholiker" nahm seinen Lauf. Eigentlich nur zum Ausprobieren der Brennweite 24mm (durch den Crop meiner Fuji X-E1 wird ja ein KB 35mm daraus) gedacht, begeisterte es mich sofort.

Hier die Daten des Objektives:
  • Brennweite: 24 mm
  • Bildwinkel: 84° diagonal
  • Lichtstärke: 1:2,8
  • Blendenbereich: 2,8 - 16
  • Linsenanzahl/Baugruppen: 8-7
  • Kürzeste Entfernung: 0,25 m
  • Gewicht: 180 Gramm
  • Baulänge: 31 mm
  • Filtergewinde: 49 mm
  • Gegenlichtblende: Metallvariante (einschraubbar), Kunststoffvariante (aufsteckbar) - Zubehör
  • Kaufpreis (1997): 659 DM
Der durchschnittliche Gebrauchtpreis ist auf den üblichen Plattformen wie eBay bei ca. 80,-- bis 150,-- Euro, je nach Zustand und Vollständigkeit des Zubehöres.

Die "Größe" des Objektives lässt sich sehr schön im Vergleich mit einer AA Batterie aufzeigen.




Natürlich verliert man einen Teil der Kompaktheit durch die Verwendung des notwendigen Adapters OM auf Fuji X, aber die unterschiedlichen Auflagemasse müssen halt angepasst werden.



Die Verarbeitung des Objektives ist erstklassig. Sauber laufende Einstellringe für Blende und Fokus machen die Benutzung zur haptischen Freude.


Nach einigen Fototouren bin ich auch mit der Abbildungsqualität des 24er Zuikos sehr zufrieden.

Schon im Nahbereich ist die Schärfe bei Offenblende sehr gut.



Der klassische Blickwinkel der Kleinbildbrennweite 35mm weiß durch natürlich passende Wiedergabe des Gesehenen zu gefallen und auch das Bokeh ist für so ein Weitwinkelobjektiv sehr angenehm.





In Kombination mit der unauffälligen Fuji X-E1 bietet sich das kleine Zuiko 24 geradezu an für die Street Fotografie.




Im Großen und Ganzen bin ich sehr angetan von dem 24mm Zuiko. Ein im wahrsten Sinne des Wortes passendes Paket aus Abbildung, Größe, Verarbeitungsqualität und nicht zuletzt günstigem Preis! 

Sollte es endlich mit dem in Hongkong bestellten Tilt- und Shift Adapter OM auf Fuji X klappen (den ersten musste ich mangels Passung zurückschicken), dann bin ich jetzt schon gespannt auf die Eignung als 35mm KB T/S Objektiv!